// Gefahrenmeldeanlagen

Feuer und Wasser —
bevor es teuer wird

Gefahrenmeldeanlagen erkennen Wasserleckagen schnell und schützen vor Rauch, Hitze und Kohlenmonoxid. Sie machen frühzeitig auf Gefahren aufmerksam — und retten damit Leben und verhindern Schäden. Alles über dieselbe Zentrale und dieselbe App wie Ihre Alarmanlage.

je nach VarianteRauch, Hitze und optional CO
modellabhängigBatteriekonzept und Laufzeit
sofortMeldung bei Feuchtigkeit
64Automatisierungs-Szenarien
alleNutzer werden parallel gewarnt
1 Systemfür alle Gefahren

Warum vernetzte Melder mehr können

Ein einzelner Rauchmelder an der Decke tut genau eine Sache: Er piept, wenn Rauch an ihm vorbeizieht. Ist niemand zu Hause, hört ihn niemand. Und wenn er im Keller auslöst, während Sie oben schlafen, kann es zu spät sein.

Vernetzte Melder verhalten sich anders. Löst einer aus, warnen alle — im ganzen Objekt gleichzeitig. Zusätzlich erhalten alle Nutzer eine Meldung aufs Smartphone, egal wo sie gerade sind. Und die Anlage kann Folgehandlungen auslösen: Licht auf dem Fluchtweg einschalten, Rollläden öffnen, die Lüftung abschalten.

Wichtig zur Einordnung: Das ersetzt keine baurechtlich vorgeschriebene Brandmeldeanlage in Sonderbauten. Für Wohnungen, Einfamilienhäuser, Büros und kleinere Gewerbeeinheiten ist es aber ein erheblicher Zugewinn gegenüber Einzelmeldern aus dem Baumarkt. Die eingesetzte FireProtect-2-Variante für Rauch und Hitze ist nach EN 14604 ausgewiesen. Ob die gesetzliche Rauchwarnmelderpflicht im konkreten Gebäude erfüllt ist, hängt zusätzlich von Anzahl, Position und Betrieb nach der jeweils geltenden Landesbauordnung ab; das berücksichtigen wir bei der Planung.

Was FireProtect 2 erkennt

Die FireProtect-2-Familie ist in unterschiedlichen Sensorvarianten erhältlich. Je nach ausgewähltem Modell werden folgende Gefahren erkannt:

  • Rauch — erkennt Schwelbrände in der Entstehungsphase, also lange vor offenen Flammen.
  • Hitze — reagiert auf schnellen Temperaturanstieg. Sinnvoll in Küchen und Technikräumen, wo Rauchsensorik allein zu Fehlalarmen neigt.
  • Kohlenmonoxid — das gefährlichste Gas im Haus, weil es geruchlos ist und im Schlaf tötet. Relevant überall dort, wo Gastherme, Kamin, Ofen oder Heizung mit Verbrennung arbeiten.

Jeder Melder hat eine eigene Sirene, sodass die Warnung auch dann laut ist, wenn die Zentrale weit entfernt hängt. Batteriekonzept und Laufzeit unterscheiden sich je nach Variante. Bei der Auswahl berücksichtigen wir neben der Sensorik auch, ob austauschbare oder fest verbaute Batterien zum Einsatz kommen sollen.

Wasserschäden: das unterschätzte Risiko

Ein geplatzter Waschmaschinenschlauch im Urlaub, eine undichte Verschraubung unter der Spüle, ein Defekt am Heizungsverteiler — das sind die Schäden, die Versicherer regelmäßig beschäftigen und die im Zweifel den Fußboden mehrerer Räume kosten.

Die LeaksProtect-Melder sind flach genug, um unter Waschmaschine, Spülmaschine oder Heizkessel zu passen, und melden Feuchtigkeit in Echtzeit. Sie ziehen die Meldung erst zurück, wenn wieder alles trocken ist.

Richtig stark wird das in Kombination mit einem motorisierten Absperrventil: Meldet der Sensor Wasser, schließt die Anlage automatisch die Hauptleitung. Aus einem Wasserschaden über Tage wird so eine Pfütze von zwei Litern. Gerade für Ferienwohnungen, Zweitwohnsitze und alle, die viel unterwegs sind, ist das der wirtschaftlich sinnvollste Melder im ganzen System.

Automatisierung: aus Meldung wird Handlung

Über Schaltmodule lassen sich bis zu 64 Szenarien hinterlegen. Häufig eingesetzt werden bei uns:

  1. Wasser stopp — Leckmelder schließt das Hauptventil.
  2. Fluchtweg — Brandmeldung schaltet Flur- und Treppenbeleuchtung ein.
  3. Strom aus — bestimmte Kreise werden bei Brandmeldung getrennt.
  4. Anwesenheit — bei Abwesenheit simuliert die Beleuchtung Bewegung im Haus.
  5. Nachtmodus — beim Scharfschalten fahren Rollläden herunter und die Außenbeleuchtung aktiviert sich bei Bewegung.

Wo die Melder hingehören

Bei der Objektaufnahme legen wir die Positionen gemeinsam fest. Als Faustregel: Rauchmelder in Schlafräumen, Kinderzimmern und allen Fluren, die als Fluchtweg dienen. Hitzemelder in Küche und Heizungsraum. CO-Melder überall dort, wo verbrannt wird. Wassermelder unter jedem Gerät mit Wasseranschluss und am Hausanschluss.

Häufige Fragen

Ersetzen diese Melder die gesetzlich vorgeschriebenen Rauchmelder?

Die eingesetzte FireProtect-2-Variante für Rauch und Hitze ist nach EN 14604 ausgewiesen. Ob die gesetzliche Rauchwarnmelderpflicht im konkreten Gebäude erfüllt ist, hängt zusätzlich von Anzahl, Position und Betrieb entsprechend der jeweils geltenden Landesbauordnung ab. Das berücksichtigen wir bei der Planung.

Für baurechtlich vorgeschriebene Brandmeldeanlagen in Sonderbauten gelten weitergehende Anforderungen; solche Fälle müssen gesondert geplant werden.

Brauche ich wirklich einen CO-Melder?

Wenn in Ihrem Haus etwas verbrennt — Gastherme, Ölheizung, Kaminofen, Pelletofen, Gasherd —, dann ja. Kohlenmonoxid ist geruch- und farblos und wird deshalb nicht bemerkt. Wo ausschließlich elektrisch geheizt und gekocht wird und kein Kamin vorhanden ist, ist der Nutzen deutlich geringer.

Wie schnell schließt das Ventil bei einem Wasserschaden?

Die Meldung erreicht die Zentrale praktisch verzögerungsfrei; das motorisierte Ventil benötigt anschließend wenige Sekunden zum Schließen. Entscheidend ist, dass dies unabhängig davon passiert, ob jemand zu Hause ist.

Kann ich Gefahrenmelder auch ohne Alarmanlage bekommen?

Technisch benötigen die vernetzten Melder eine Zentrale, weil darüber die Kommunikation läuft. Sie können aber problemlos mit Zentrale und Brandmeldern anfangen und den Einbruchschutz später ergänzen — das System wächst mit.

Wie oft muss gewartet werden?

Die Geräte melden Batteriestand und Funktionsstörungen selbstständig in der App, eine manuelle Kontrolle entfällt weitgehend. Wir empfehlen dennoch eine jährliche Sichtprüfung und Funktionsprobe — das bieten wir als Wartungsvereinbarung an und ist bei gewerblicher Nutzung ohnehin sinnvoll.

Löst der Melder beim Kochen oder Duschen aus?

Deshalb setzen wir in Küche und Bad bewusst auf die richtige Sensorik und Position. In der Küche arbeitet primär der Hitzesensor, nicht der Rauchsensor. Bei der Montage halten wir Abstand zu Dunstabzug und Duschbereich ein.

Sollen wir uns Ihr Objekt ansehen?

Wir kommen vorbei, prüfen die Schwachstellen, messen die Funkverbindung an jedem geplanten Geräteplatz und erstellen Ihnen ein schriftliches Angebot. Kostenlos und unverbindlich.